Herbstschmaus der besonderen Klasse

Anfangs November bewirteten wir in unserem Haus rund 50 Personen anlässlich unserer Einladung zum „Herbstschmaus“. Bei diesem Anlass war die Teilnahme beschränkt und rasch ausgebucht, sodass wir doch einige Interessenten abweisen mussten. Einmal mehr zeigte sich, dass Begegnungen dieser Art sehr beliebt sind und geschätzt werden. Einen Besuch mit einem Essen verbinden zu können ist doch etwas anderes, als sich für zwei, drei Stunden in einem Zimmer oder im Kafi 21 aufzuhalten.

Bei der kulinarisch spannenden Speiseabfolge konnte man dann auch entsprechend leicht verweilen. Ein Ambiente das sich zeigen konnte und von unserer Hauswirtschaft, unter der Leitung von Martina Mohr, einmal mehr professionell und liebevoll vorbereitet und präsentiert wurde. Die zum Herbst und dem Menü passenden Tischdekorationen, zusammen mit einem Serviceteam in herbstliches Orange gekleidet und eine dazu passende Gaumenfreude aus der Küche liessen einen schnell vergessen, wo der Anlass stattfand. Ebenso gut hätte man sich in einem Lokal der gehobenen Klasse fühlen können.

Damit verfolgen wir jeweils für uns zwei wichtige Aspekte. Einerseits möchten wir unsere Institution auch gegen Aussen gut präsentieren und für einmal zeigen, dass auch Altersheime heutzutage etwas zu bieten haben. Nach dem Motto: „Wer will, der kann“. Andererseits soll es auch zum Erlebnis für unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden, die in einer einfacheren Zeit aufgewachsen sind und solche Dinge vielleicht nur vom Hören sagen her kennen und jetzt hier bei uns ihre Gäste zu einem eigentlichen „Event“ einladen können.

Als „Tüpfelchen auf dem i“ erhielten die Besucherinnen und Besucher zum Abschied aus der Küche unseres Chefkochs Robert Berger ein hausgemachtes Nuss-Mandeltörtli nach Steiner Art mit auf den Heimweg.

Erfolgreiche Lehrabschlüsse

Einmal mehr haben unsere Auszubildenden mit guten bis sehr guten Lehrabschlussprüfungen überzeugt. Dazu gehörten: 1 Koch, 1 Hauswirtschaftspraktikerin, 1 Fachfrau Gesundheit und 1 Fachmann Gesundheit. Allen die dazu beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Den Lehrabgängerinnen und -abgängern danke ich für den Durchhaltewillen und das persönliche Engagement und wünsche ihnen auf dem privaten und beruflichen Weg in die Zukunft alles Gute. Und nicht zuletzt: Jana Bertschi bekam für ihre ausserordentliche Leistung ein Diplom des Regierungsrates. Ihre Abschlussnote betrug 5.3 - Bravo! (Nicht auf dem Bild ist wegen Krankheit Luana L'Addomada).

Marco Langhart, Pedro Barradas, Jana Bertschi

Dokumentierte Kunst des Alterns

Bilder über das Alter vom Schweizer Künstler Rainer Schoch

Aus seiner Reihe „Die Kunst des Alterns; Lebenslinie - geliebtes und gelebtes Leben“ zeigt der in Kaltenbach lebende Künstler Rainer Schoch ein paar Werke seines Schaffens im Alters- und Pflegeheim. Eine kleine Ausstellung ist in das Kafi 21 integriert und bietet eine gute Gelegenheit, einen Besuch im Heim mit der Betrachtung der Bilder zu verbinden. Bilder die Emotionen erzeugen und unter dem Titel: „Lange leben will jeder, alt sein fast keiner“ gezeigt werden.
Heutzutage gibt es in den Medien kaum noch Bilder, aus denen nicht die Spuren des Lebens wegretuschiert oder andere sogenannte „Verschönerungen“ angebracht werden. Rainer Schoch geht mit der nun vorgelegten Bilderreihe andere Wege. Dazu meint der Künstler: „Gesichter sind wie Landschaften. Jede Falte einer Spur. Hände, die im Leben zugepackt haben. Meine Malerei schönt nichts und das soll sie auch nicht. Denn hier geht es nicht um makellose Schönheit. Hier geht es um die Kunst des Alterns!“. Damit können aber bei weitem nicht alle umgehen, es sei denn, man vertrete die Ansicht einer älteren Dame die meinte: „Was haben sie gegen meine Falten? Ich habe mir jede einzelne ehr und redlich verdient.“
Die „fotografisch“ perfekt gemalten Bilder zeigen auf eindrückliche Weise jedes noch so kleine Detail und machen für uns Betrachter den Blick frei für Dinge, die wir selbst in unserem Spiegelbild nicht mehr wahrnehmen oder darüber hinweg sehen. Zudem eröffnen sie einem auch den Raum für Fantasien und Vorstellungen in Bezug auf das eigene Altern und damit verbunden dem persönlichen zukünftigen äusserlichen Aussehen. Zurück bleiben Gefühle der Verunsicherung, des Erstauntseins, der Zuversicht und vielleicht auch ein bisschen der Angst und Befremdung.
Weiter meint Schoch: „Und hinter jedem dieser Bilder steckt so eine Geschichte, wenn man nach allem, was man so nach und nach verliert im Leben, im Leben verlieren muss, kostbare, schöne Dinge übrig bleiben.“ Geschichten die im Heim zu hunderten in Erfahrung gebracht werden können. Man muss sich nur die Zeit dazu nehmen. Die Bilder können vom 4. Juni bis zum 22. August im Kafi 21 des Alters und Pflegeheims betrachtet werden. Das Kafi 21 ist öffentlich und für alle zugänglich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Detaillierte Angaben zum Künstler erhalten Sie unter www.art-schoch.ch .
Peter Keller, Heimleiter

Bildlegende: H2O, Oel auf Leinwand, 85 x 60 cm

10 Jahre Adventsliechtli

An den vier Adventsonntagen im Dezember führt Ulrike Elsner nun seit 10 Jahren das von ihr benannte „Adventsliechtli“ durch. Ein besinnlicher Anlass mit Texten, Geschichten und Gedichten, Liedern und dazu passender musikalischer Umrahmung mit Instrumenten aller Art. Das Adventsliechtli soll die Bewohnerinnen und Bewohner auf die nahende Weihnachtszeit einstimmen und gleichzeitig Gelegenheit zur stillen Einkehr bieten.

Am 20. Dezember und somit am 4. Advent endete das diesjährige Adventsliechtli für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Mit dem Anzünden der vierten Kerze begann der Anlass und schon konnte man sich den Klängen einer Harfe, gespielt von Heike Baumann, hingeben. Danach wurden von Ulrike Elsner spannende und berührende Geschichten und Märchen aus verschiedenen Kulturen vorgetragen. Dazwischen das Spiel der Harfe, das einem zusätzlich in diese Welten trug. Das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ leitete direkt über zur Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, die gleichzeitig sozusagen den Schlusspunkt setze. Aber nicht ganz, denn eine blecherne Schatzkiste wartete noch darauf, geöffnet zu werden. Die darin zum Vorschein gekommenen Goldtaler wurden als Erinnerung und Abschluss an die Anwesenden verteilt, welche diese mit grossem Respekt entgegen nahmen.

Der Heimleiter Peter Keller dankte Ulrike Elsner für ihren grossen und engagierten Einsatz während dieser letzten zehn Jahre und überreichte ihr ein kleines Holzkistchen mit der Aufschrift: Glücksengel. Ein Wort das in diesem Zusammenhang gut zu ihr passe. Darin verbarg sich ein Engelchen mit goldenen Flügeln. Diese werde sie in der weiteren Arbeit begleiten, meinte sie und so fand dieser Morgen einen runden Abschluss.



Kultur - Weihnachts -Tafel vom Feinsten

Was in diesem Jahr im Alters- und Pflegeheim an der Kultur –Weihnachts - Tafel geboten wurde, sei kaum mehr zu übertreffen. Das zumindest der Kommentar vieler Gäste. Die gegen 150 Bewohnerinnen und Bewohner und deren geladenen Angehörige, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und einer stattlichen Anzahl von freiwilligen Mitarbeiterinnen, erlebten einen Abend vom Feinsten. Für einmal war es nicht das eine oder andere, sondern schlicht und einfach das gesamte Paket, welches bei vielen zu einem fast euphorischen Befinden und Sitzleder geführt haben. Bereits beim Platz nehmen erstaunte die professionelle Deko, ganz in grün gehalten, mit einer weissen Rose im Zentrum. Dann kamen die Gänge mit Essen der Spitzenklasse, perfekt angerichtet und kunstvoll drapiert bis zum Dessert, garniert mit einem Schoggioval mit der Aufschrift „Haus mit Herz“.

Professionelle „ The Scarlets“ aus Schaffhausen

Zwischen den Gängen spielten „ The Scarlets“ auf und hatten mit dem Anfangstitel aus den 40-er Jahren „Mister Sandman“ von den Andrew Sisters die Zuhörerinnen bereits im Griff. Es folgte in einem weiteren Block mit „Margritli“ Musik aus der Schweiz und endete mit einem praktisch authentischen Gospelsong. Professioneller Hammer! Für die würde ich um die Welt reisen, um das zu hören, meinte eine anwesende Zuhörerin. Das Ganze fand in verschiedenen Sälen statt, was nicht nur ein perfektes Timing in der Logistik, sondern von allen Beteiligten auch eine unglaubliche Flexibilität abforderte. Eine der Musikerinnen meinte am Schluss humorvoll, nun habe sie für ihr Leben lang genug gezügelt.

Der Anlass sei eigentlich das Weihnachtsgeschenk für die Bewohnerinnen und Bewohner, meinte der Heimleiter Peter Keller bei der Begrüssung und dankte dem gesamten Personal für den bereits in der Vorbereitung geleisteten grossen Einsatz. Möglicherweise im Wissen darum, dass der Abend mit einem Prädikat „summa cum laude“ endet, einer hervorragenden Leistung.

Stadtpräsidentin, Gäste und Bewohnerinnen

The Scarlets

Auch die Freiwilligen mit dabei

Der kulinarische Teil

Die Menü-Karte

Lachsduett mit Salatbouquet
an Erbsen-Guacamole
***
Kraftbrühe
mit Sherry und Basilikumraviolini
***
Glasierter Kalbsbraten mit Morcheljus
Kartoffelgratin
Gemüsevariation
***
Zweierlei Früchtemousse im Glas
Champagnertrüffel
Mandel-Honig-Florentinerli


Davor: Amuse-Gueules
Danach: Kaffee oder Tee




Ein Herbst wie ich keinen sah

Unter dem Titel "Ein Herbst wie ich keinen sah" zeigt der Heimleiter im grossen Lift eine Auswahl seiner Herbstbilder 2015. Die Aufnahmen sind im Gebiet Ramsen - Wiesholz - Hofenacker entstanden.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Altersnachmittag mit interessantem Vortrag

Bereits zum zweiten Mal fand der Altersnachmittag der evangelsich reformierten Kirchgemeinde bei uns im Altersheim statt. Unser Kafi 21 musste einen veritablen Andrang über sich ergehen lassen. Der gut besuchte Anlass wurde bereichert durch einen informativen, bebilderten Ausflug nach Tauberbischofsheim und seine Umgebung (Baden-Württemberg).

Dabei berichtete Frau Johanna Tramer über interessante Begegnungen mit Menschen und der beeindruckenden Bausubstanz von Tauberbischofsheim und Würzberg. Über die bezaubernden Landschaften und darüber, wie sie die Tage verbracht haben - mit Kultur, Geselligkeit und entspannenden Kaffeepausen.
Verwöhnt wurden die Anwesenden mit einem exquisiten Angebot aus unserer Küche, was allseits geschätzt wurde und zur lebendigen Geselligkeit seinen Teil beitrug. Ein durch und durch gelungener Anlass, auch deshalb, weil einige der Besucherinnen und Besucher sich noch die Zeit genommen haben, um verschiedene Bewohnerinnen und Bewohner zu treffen. Mit diesen kurzen Begegnungen bereiteten sie grosse Freude. Den Organisatorinnen Ulrike Elsner und Johanna Tramer sei an dieser Stelle im Namen aller herzlich gedankt.


D'Räbeliechtli chömet is Heim

Wie jedes Jahr besuchten uns die Drittklässer der Schule Schanz im Altersheim mit ihren Räbeliechtli. Strahlende Augen allenthalben und Freude am Gesang der Kinder. Auch werden im Stillen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach, als Kind, Mutter oder Grossmutter. Aber nicht nur im Stillen. Die angeregten Gespräche danach sprechen für sich. Ein herzliches Dankeschön gilt den Begleiterinnen Ruth Müller und Nadine Bill. Wir freuen uns bereis auf nächstes Jahr. Als Dankschön durften die Kinder ein Pain au chocolat und ein Getränk zu sich nehmen, bevor es an den Umzug ins Städtli weiterging.


Was blüht denn da auf unserern Feldern?

In losen Abständen zeigt der Heimleiter Peter Keller Bilder seiner privaten Fotoaufnahmen jeweils im grossen Lift. Bewohnerinnen und Bewohner möchten das nicht mehr missen. Die Fotos regen an, Vergangenes und Neues wird angesprochen und führt zu ergiebigen Gesprächen oder zu einer persönlichen stillen Einkehr. Auch Angehörige zeigen sich immer wieder begeistert. Auf vielseitigen Wunsch werden diese in regelmässigen Abständen veröffentlicht.

Phacelia oder Büschelblume

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Metzgete im Altersheim

Da sich Blut- und Leberwürste für einige Mitmenschen nur bedingt als ultimatives Fotosujet eignen, so sind doch 50 Personen (limitierter Einlass) erschienen, die zumindest kulinarisch dagegen halten wollten. Aber beginnen wir beim Dessert. Zwetschgenstrudel mit Marzipan und Mandeln mit Wallnussglacé. Tönt doch schon mal gut und gibt ein ansprechendes Fotosujet her. Eine Bewohnerin mit langjährigem Know how im Rucksack, vergab schmunzelnd immerhin 3 – 4 Sterne. Vier Sterne kenne sie nur vom Hören sagen und passe doch nicht ins Altersheim, meinte sie schelmisch und zwinkernd. Allenfalls könne man ja die dekorative Sternfrucht noch beiziehen, dann reiche das allemal für den kulinarischen Freipass zum Himmelstor. Blut- und Leberwürste, Rippli, Saucisson, Schweinsbratwürstli mit Sauerkraut, Salzkartoffeln und Apfelschnitze zum Hauptgang nach einer Kürbiscrèmesuppe mit Rahmrosetten und Kürbiskernen zur Vorspeise, verwöhnten zuvor die Gaumen. Die uns inne wohnende Skepsis nach in Därmen verpacktem Blut und pürierter Leber in der Form von Würsten machte grosser Zufriedenheit Platz. Schon lange haben wir nicht mehr derart gefuttert, meinten einige Gäste. Besonders das Sauerkraut, einfach unübertrefflich. Ob man das Stunden später auch noch so wahrnehmen wird, sei hier offen gelassen.

Herbst drinnen wie draussen
Eine Freude für die Sinne war die herbstliche Dekoration. Draussen richtete es die Natur, drinnen unsere Mitarbeiterinnen. Liebevoll drapierte Wurzeln mit Blumen aus dem eigenen Garten mit an der Jahreszeit angepassten Tönen. Sind wir da nicht schon wieder beinahe kulinarisch. Selbst die Damen im Service trugen der Jahreszeit farblich angepasste Kleidung. Die emphatische Freundlichkeit und das verständnisvolle Eingehen auf Zusatzwünsche war gelebtes Leitbild des Altersheims. Man kann es drehen wie man will, einfach professionell.

Auf den Punkt gebracht
Selbst Guide Michelin freute sich über das Gelage und das animierende Ambiente. Er konnte sein Profil ohne grosse Kraftanstrengung verteidigen.

Peter Keller

Zufriedene Gesichter am Sommer-Grillplausch

Eigentlich sollte der Anlass bereits um 11 Uhr beginnen, doch der Besucherzustrom schien nicht abreissen zu wollen. Zusätzliche Tische und Stühle mussten herangeschafft werden bis der Heimleiter, Peter Keller, um viertel vor zwölf alle begrüssen durfte. Gleich zu Beginn wurde mit Bruno Marchetto ein Geburtstagskind gefeiert, wenn man dem mit 93 Jahren noch so sagen darf. Das Personal sang dem Jubilar ein Ständchen und die Sängerin Rita Pavone, natürlich aus dem Lautsprecher, brachte mit ihrem Schlager „Arrivederci Hans“ zusätzlich ein bisschen Italianità auf den Platz. ¨

Feine Köstlichkeiten mit Musik

Rundum zufriedene Gesichter freuten sich nicht nur an dem unglaublich schönen Sommertag, sondern auch an den feinen Köstlichkeiten, die zur Auswahl standen. Dank der musikalischen Begleitung durch die Musiker von „Zwickts mi“ und den Handörgelifrauen „Zäme gwürflet“ wurde die Atmosphäre zunehmend fröhlicher und ausgelassener, sodass es die einen nicht mehr halten konnten und das Tanzbein schwingen liessen. Dazu gehörten selbstverständlich auch Bewohnerinnen, die diese Gelegenheit gleich beim Schopf packten. Dass diesen der Anlass wichtig war, zeigte auch der Ansturm auf die Coiffeuse vor dem Fest, die bis zur letzten Minute alle Hände voll zu tun hatte. Man zeigt sich ja auch im Alter noch gerne gepflegt und „herausgeputzt“. Ein rundum gelungener Anlass, bei dem sich Angehörige und Bewohnerinnen und Bewohner in lockerer Atmosphäre treffen konnten. Eigentlich merkte man mit der Zeit nichtmehr, dass hier im Altersheim etwas stattfand, was allen gut tat.

Der Jubilar in aufgeräumter Stimmung

Gelungener Muttertag

Bereits das zweite Mal haben wir ein Muttertagsessen bei uns durchgeführt. Mit über 40 Teilnehmenden war das wiederum ein grosser Erfolg. Dabei steht jeweils die Möglichkeit offen, seine Mutter mit der Einladung zu überraschen. Serviert wurde ein dem Tag angemessenes Menue, welches liebevoll zubereitet und auch von unseren aufgestellten Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft serviert wurde. Die Gäste zeigten sich sehr angetan von der Idee und der Umsetzung, sodass dieser Anlass einen festen Platz in unserem reichhaltigen und abwechslungsreichen Programm seinen Platz finden wird.

Bedienten mit Freude: Carol, Eveline, Sereina

Tanz in den Mai

Mit vielen Erwartungen startete ein unverwegenes Trüppchen von Bewohnerinnen und Betreuerinnen zum Tanz in den Mai nach Neuhausen. Dass es sie dabei bis in die Presse schafften, war nicht voraus zu sehen. Lesen Sie dazu den Beitrag der Neuhauser WOCHE [5'062 KB] . In der Artikelmitte auf dem Foto Frau Forrer und Monika Hirt. Auf dem oberen Bild der Rest der Gruppe. Etwas geschafft vom vielen Tanz kehrten sie von der Veranstaltung zurück, was ja durchaus ein gutes Zeichen ist.

Viel Spass an der Modeschau

Mitte April fand erneut eine Modeschau im Alters- und Pflegegeheim statt. Die Models und die Zuschauer hatten grossen Spass und Freude an der Darbietung. Gezeigt wurde Mode für den Frühling und Sommer. Gekonnt und feinfühlig führte Herr Modrow vom gleichnamigen Modegeschäft in Kreuzlingen, wo notwendig, die Models über den "Laufsteg". Anschliessend ergab sich die Möglichkeit, sich mit den noch fehlenden Kleidern für die kommenden Monate einzudecken. Eingefädelt wurde das Ganze durch unsere Aktivierungsfachfrau Ulrike Elsner.

Alpenflug des Heimleiters

Anlässlich meines runden Geburtstags im Spätherbst 2014 haben mir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Flug im Flugzeug meines Freundes Dr. med. G. Schlatter geschenkt. An den schönen Tagen nach Ostern war es nun soweit. Eine für mich unvergessliche und emotional berührende Reise durch die Lüfte. Ein Flug führte nach Stein am Rhein, der andere in die Alpen nach Samedan. Dabei bekam ich die Gelegenheit, ein paar Bilder zu schiessen. Damit alle daran teilhaben können, hier nun die beiden Bildstrecken.

Meinem Personal nochmals ein herzliches Dankeschön. Dieses geht auch an meinen Piloten G. für seine Engagement. Habe mich jederzeit total sicher gefühlt.

Peter Keller, Heimleiter

Bildstrecke Stein am Rhein

Bildstrecke Alpenflug

Eierfärben vor Ostern

Zahlreich waren die Bewohnerinnen und Helferinnen, die sich zum diesjährigen Ostereierfärben einfanden, mit dem gemeinsamen Willen, sich am Objekt "Ei" die Zähne auszubeissen. Mit Pinseln, Tüchlein, Pflanzen und Strümpfen und mit Einlegen versuchte man, das gewünschte Motiv oder die gewünschte Farbe aufs Ei zu bringen. Teilweise waren die Eier vorgekocht, teilweise roh, je nachdem wie man sie fürs Eierfärben braucht. Spass und Freude waren sichtlich erkennbar und man merkte, dass es sich hier um eine Tätigkeit handelt, zu welcher man sich die Fertigkeiten bereits in den Kinderjahren angeeignet hatte. Die fertigen Eier legte man behutsam beiseite, um diese dann am Ostersonntag gemeinsam zu "tütschen". Diejenigen die da nicht dabei sein werden, erhalten diese in ihrem "Oschternäschtli" zur Feier dieses Tages.
Zur "Belohnung" gabs dann noch Kaffe und Kuchen mit einem gemütlichen Zusammensein.

Schlichte Gedenkfeier

Peter Keller begrüsste alle Anwesenden zu der schlichten Gedenkfeier für die Verstorbenen des letzten Jahres. Im Rahmen des Palliativ-Konzeptes des Hauses gebe es jetzt nochmals die Gelegenheit für einen Abschied und ein Nachdenken über das was im letzten Jahr geschehen war. Durch die Zermonie führten Frau Pfarrer Johanna Tramer, Prediger Daniel Schenker und Pfarrer Markus Cordemann. Frau Pfarrer Tramer betonte in ihren Gedanken und Wertungen die Wichtigkeit dieses Hauses, in welchem eine grosse und lange Lebenserfahrung zusammenkomme, von welcher wir alle viel lernen könnten. Zudem sei es ein Ort, wo einem gegen das Lebensende von Angehörigen noch die Möglichkeit gegeben werde, gegenseitig viel Freude zu bereiten und mit andern Dingen ins Reine zu kommen. Ein Haus auch, wo das Pesonal mit viel Empathie einer nicht einfachen, aber von den Bewohnerinnen doch hoch geschätzten und wichtigen Arbeit nachginge. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von Simone Ullmann, Querflöte und Bernhard Greiner, Klavier. Peter Keller dankte allen Anwesenden für ihr Kommen und den daran Beteiligen für ihr Engagement. Die Feier habe in persönlich emotional sehr berührt. Am Anschluss daran ergab sich noch die Möglichkeit bei Brot und Wein ein paar Gedanken auszutauschen.

Heimleiter Peter Keller bereits 10 Jahre im Amt

Anlässlich einer schlichten Zeremonie in der Morgenpause dankte die Sozialreferentin Heidi Schilling mit einer rückblickenden und amüsanten Ansprache dem Heimleiter Peter Keller für seinen geleisteten Einsatz während der letzten zehn Jahre und überreichte ihm einen wunderschönen Korb mit einem Rosmarinstrauch. Vieles habe sich zwischenzeitlich verändert und das Heim sei zu Recht heute in jeder Beziehung auf einem sehr guten Stand. Dabei habe natürlich auch das Personal viel dazu beigetragen. Sie danke allen im Namen des Stadtrates für die hervorragende Arbeit, die sie tagtäglich zu Gunsten der betagten Bewohnerinnen und Bewohner leisteten. Doris Schöni und Ulrike Elsner sprachen stellvertretend für das Personal und zeigten viel Achtung gegenüber dem was er alles fürs Haus und das Personal in dieser Zeit getan habe und Ulrike Elsner erinnerte sich daran, wie vor 10 Jahren ein "neuer und frischer Wind" durchs Haus gegangen sei. Sie schenkten ihm zuerst einen kleinen Osterhasen und dann einen grossen symbolisch dafür, dass alles umfangreicher geworden sei. Peter Keller zeigte sich erfreut über die Aufmerksamkeit und betonte, dass er an dieser Stelle nicht alles aufzählen möge, was er geleistet habe. Einen wichtigen Punkt gebe es allerdings. In den vergangenen 10 Jahren habe er bei rund 70 Angestellten nicht einmal ernsthafte Probleme mit dem Personal gehabt. Dieses sei immer aufgestellt und freundlich gewesen, ihm selbst gegenüber auch immer kollegial, aber mit Respekt begegnet und sehr zuvorkommend und liebevoll mit Bewohnerinnen und Bewohnern und deren Angehörigen umgegangen. Das habe die sehr angenehme, freundliche, ja gar familiäre Atmosphäre ins Haus gebracht, für welche er viel Lob und Anerkennung von aussen bekomme. Auch er bedankte sich bei allen für die bisher gemeinsam geleistete Arbeit. Allerdings sei auch er langsam ins Alter gekommen und es würden insofern keine weitere 10 Jahre mehr dauern, bis er von hier Abschied nehmen werde.

Kultur - Weihnachts - Tafel 2014

In hervorragendem Ambiente ging unsere Kultur - Weihnachts - Tafel mit gegen 140 Bewohnerinnen und Bewohnern und Gästen über die Bühne. Neben dem grossartigen Einsatz des Personals, trugen aber auch die Musiker Bernhard Greiner (Klavier), Paul Schlagmüller (Posaune) und Simone Ullmann (Querflöte) zusammen mit dem "Mundartpapst" Christian Schmid einen wesentlichen Teil zum Gelingen des Abends bei. Sie waren jeweils zwischen den Gängen gefragt mit ihren Einlagen, die dank ihrer Professionalität auf grossen Anklang bei den Anwesenden stiessen.

Kulinarische Meisterleistungen

Die Küchencrew gab ihr Bestes und zauberte kulinarische Köstlichkeiten auf die Tische. Menü des Abends:

●●●
Chiccorée-, Radicchio-, Nüsslisalat
garniert mit Orangenfilet, Granatapfel und Blaubeeren
an feinem Himbeer-Kräuterdressing
●●●
Apfelcrème-Suppe
mit Zimtcroutons und Randensprossen
●●●
Kalbsbraten an Merlotjus
mit Dattel – Aprikosen – Chutney
Kartoffel – Kürbis - Pürée
●●●
Marinierte Sauerkirschen
in leichter Crème - Chantilly
●●●
Kaffee – Tee - Rahmzeltli
●●●


Dem ganzen Personal, der Hauswirtschaft mit ihrem Einsatz bei der Deko und dem Service, der Pflege für den wertschätzenden Umgang mit den Bewohnern und ihren Angehörigen, der Küche für das feine Essen und allen andern im Hintergrund tätigen, sei an dieser Stelle nochmals ganz ganz herzlich gedankt. Ein tolle Teamleistung, bravo!

Die Heimleitung

Informationen zur neuen Taxordung 2015

Am 10. September 2014 hat der Stadtrat beschlossen, unsere Taxordung praktisch wie bisher zu belassen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ändert sich nichts. Die Grundlagen die zu diesem Entscheid führten, sind aus einer Päsentation ersichtlich, welche an der Pressekonferenz vom 24.10.2014 der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurde. Die detaillierten Angaben erhalten Sie hier. [1'598 KB]

Christian Schmid begeistert das Publikum

Der Auftritt von "Mundartpapst" im Alters- und Pflegeheim war ein grosser Erfolg. Mit seiner kompetenten und angenehmen Art und Stimme, wusste er seine ZuhörerInnen einmal mehr zu begeistern. Der Anlass wurde auch rege von Angehörigen und Einwohnerinnen aus Stein am Rhein besucht. Lesen Sie dazu den Bericht im Steiner Anzeiger [1'727 KB] .

Gelungener Grillplausch

Bei herrlichem Wetter durften wir alle den Tag geniessen. Hätte er doch nie aufgehört, meinten danach Bewohnerinnen und Bewohner. Lesen Sie den Bericht [2'768 KB] im Steiner Anzeiger.

Qualitäsüberprüfung im Alters- und Pflegeheim

Nachdem die letzte Qualitätsüberprüfung im Alters- und Pflegeheim bereits vor über 10 Jahren durchgeführt wurde, hat sich auf Antrag des Heimleiters der Stadtrat entschlossen, erneut eine solche in Auftrag zu geben. Dies nicht zuletzt auch aufgrund einer in der Öffentlichkeit ausgetragenen Auseinandersetzung rund um die Taxen unserer Institution. Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 27.3.2013 den dafür notwendigen Kredit freigegeben und die die Firma OptiSysteme, Kaltenbach mit deren Durchführung beauftragt. Der Auftrag umfasste zusätzlich eine Spezialanalyse in Bezug auf die Taxordnung und Rechnungslegung.

Die Resultate liegen nun vor und wurden im zweiten Halbjahr 2013 der Heimkommission, dem Stadtrat und der Öffentlichkeit präsentiert. Im August dieses Jahres durften wir vom Geschäftsführer der Firma OpitSysteme, Daniel Domeisen, das Qualitäts-Zertifikat entgegen nehmen. Darin wird bestätigt, dass das Alters- und Pflegeheim den Normen des Schweizerischen Krankenversicherungsgesetzes entspricht und die Qualität sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht gegeben ist.

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Bote vom Untersee [31 KB] zur öffentlichen Veranstaltung.

Die detaillierten Angaben zur Qualitätsanalyse [2'362 KB] und zum Spezialbericht [179 KB] können Sie direkt herunterladen.

Zur Ausflugssaison 2013

„Wenn einer eine Reise tut…“

Es ist nicht die geografische Entfernung, die eine Reise zu einem besonderen Erlebnis macht.
Vielmehr sind es die ungewohnten Begegnungen und Erlebnisse, die neuen, sinnlichen Wahrnehmungen, die über unseren Alltag hinwegweisen, das emotionale Berührtsein, das diese Eindrücke in unserem Gedächtnis verankert. Und diese belebende Lust, immer wieder Neues zu sehen und zu erleben, hört im Alter nicht auf!
Diese Erfahrung machen wir immer wieder, wenn eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern sich ein oder zwei Mal im Monat auf „Entdeckertour“ in die nähere oder weitere Heimatumgebung aufmacht.
Die Plätze im Heimbus sind begehrt, oft wird im voraus „reserviert“, doch wird darauf geachtet, dass alle Interessierten mal „drankommen“. Und manchmal wird auch, für Kurzentschlossene, noch schnell ein zusätzliches Fahrzeug organisiert.
Die Reiseziele werden im Monatsprogramm bekannt gegeben und sind möglichst abwechselungsreich gestaltet. Zirkusvorstellung, Theater, Kunstausstellung, Ausflugslokal, Schifffahrt, Rheinfall, Sommerfest - um nur einige zu nennen.
Nachmittags oder gerne auch mal abends - (fast) alles ist möglich!

Schon Tage im voraus wird die Wetterlage argwöhnisch beobachtet, nicht unerheblich für unsere Unternehmungen. Manche vertrauen dabei dem Wetterbericht im TV, andere setzen auf ein Stossgebet zu Petrus.
Wenn es dann endlich losgeht sind alle, Teilnehmer sowie Begleitpersonal, etwas aufgeregt, ob alles „gut geht“…

Während der Fahrt wird kommentiert, auf Besonderes aufmerksam gemacht, Erinnerungen mitgeteilt („ Da hinten habe ich mal gewohnt!“). Manche sitzen still, betrachten die Gegend und sind mit ihren Gedanken in… – ja, wer weiss das schon?
Ein kleines Lächeln, ein zufriedenes Gesicht lassen wohl angenehmes vermuten.

Am Ziel angekommen braucht es viele Helfer, beim Aussteigen, Begleiten und Betreuen.
Für viele Bewohner kann so eine Unternehmung nur mit einfühlsamer Hilfe zu einem genussvollen Erlebnis werden. Ehrenamtliche Helfer leisten hier einen grossartigen Einsatz in der Unterstützung des Heimpersonals: Freiwillige Helfer, Mitglieder des Samaritervereins oder des Fussballclubs bis hin zu jungen Zivilschützern. Ihnen allen gilt unser Dank für ihr Engagement!

Je nach Reiseziel erwarten uns nun neue Erlebnisse und Eindrücke.
Reisen macht hungrig - ein feiner Zvieri oder ein gutes Znacht sind obligatorisch.

Die Zeit vergeht wie im Fluge - schon geht es wieder auf die Heimreise. Manche sind müde, andere diskutieren weitere Reiseziele, manchmal wird gesungen.

Daheim angekommen werden wir alle von Mitarbeitern und den anderen Bewohnern bestürmt: „Na, wie war es? Was habt ihr gesehen, was habt ihr erlebt?“

Ja, und dann – „dann kann man was erzählen!

Schülerinnen und Schüler bei uns zu Gast

Schule - einmal anders:

Im Juli ging ein sehr bemerkenswertes Projekt zu Ende: "Jung trifft alt, alt trifft jung". Auf Initiative von Klaus Junkert, Klassenlehrer an der Schule Schanz und Ulrike Elsner, Fachfrau Aktivierung, besuchten Schülerinnen und Schüler der 4. - 6- Klasse mehrfach Bewohnernnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheimes Stein am Rhein. Ziel dieser Begegnungen war es, dass die verschiedenen Generationen mehr übereinander erfahren, sich austauschen, gemeinsam an etwas schaffen können. War das erste Treffen dem Gespräch gewidmet, wurde an den anderen Anlässen gemeinsam an einem Kunstwerk gearbeitet, dass momentan im Altersheim ausgestellt ist. Für die Schüler und Schüler war es sehr erstaunlich, über welche Resssourcen manche alten Menschen trotz ihrer körperlichen Einschränkungen verfügen. Die Bewohnerinnen und Bewohner staunten über die Möglichkeiten, die jungen Menschen heute in der Schule geboten werden. Alle Beteiligten äusserten sich sehr positiv über die Begegnungen, die beiden Seiten neue Blickwinkel eröffnen konnte.

50 Jahre Alters- und Pflegeheim

Ein gelungenes Fest zum 50. Geburtstag unseres Alters- und Pflegeheimes. Zahlreich erschienen die Angehörigen und Besucherinnen zusammen mit Politprominenz. Die Feier wurde eröffnet mit der Stadtmusik Stein am Rhein und einer Rede des Heimleiters [1'464 KB] . Lesen Sie dazu die Berichte aus den Schaffhauser Nachrichten [3'386 KB] , dem Steiner Anzeiger [5'436 KB] und dem Bote vom Untersee [947 KB] . Der Sonntagmorgen begann mit einem sehr schönen und musikalisch umrahmten ökumenischen Gottesdienst (siehe Bild)

und endete mit einem hervorragenden Potpurri aus dem "Weissen Rössel", vorgetragen durch die Operettenbühne Schaffhausen. Das Team des Alters- und Pflegeheims bedankt sich bei allen für die durchwegs positiven Reaktionen und für die engagierten und guten Darbietungen.

Kunst im Alters- und Pflegeheim

Bild Margot Ressel

Die Ausdrucksvielfalt von Kunst gemeinsam zu erleben ist uns immer wieder ein Anliegen. Ständig wechselnde Ausstellungen oder auch Museumsbesuche sollen es den Bewohnern ermöglichen, immer wieder etwas ihnen Entsprechendes zu entdecken.

Aber auch ausdrückliche Ablehnung ( „Schrecklich! Was soll das sein?“) wird als Ausdruck lebendigen Selbstbewusstseins begrüsst. Zudem bereichern Bilder auch das Umfeld für unser Personal und tragen vielleicht auch ein bisschen dazu bei, den Arbeitsplatz attraktiv zu gestalten.

Momentan sind die grossformatigen Bilder von Margot Ressel aus Frauenfeld bei uns ausgestellt. Klare Bildersprache, satte Farben, grosse aber überschaubare Kompositionen. Kunst, die dazu einlädt, die Augen spazieren zu führen. Wir nutzen diese wunderbare Gelegenheit z.B. beim Gang zum Speisesaal, zur Cafeteria, um uns mit den Bewohnern über das Gesehene auszutauschen. Beglückende Momente, wenn beispielsweise ein fast verstummter Mensch über diese ungewöhnlichen Sinnesreize plötzlich zu einer verbalen Äusserung animiert wird.

Über die Osterzeit gab es zusätzlich eine kleine, aber feine Ostereierausstellung. Doris und Bruno Epple stellten uns eine Kollektion ihrer Sammlung zur Verfügung. Eier, bemalt mit Tusche, farbenfrohen Acrylfarben oder ungewöhnlicher Batik. Diese aussergewöhnliche Kunst fand grosse Bewunderung und war für viele etwas ganz Neues.


Ein weiterer Höhepunkt im April war der Besuch im Museum Allerheiligen in Schaffhausen. Das Schaffen von Albert Anker, wohl mit der bekannteste Schweizer Maler, wird dort mit einer sehr berührenden Ausstellung gewürdigt. Einige Bewohner wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und so gingen wir, voller Staunen, von einem Saal zum anderen. Man konnte sich förmlich in Anker`s Atelier versetzt fühlen, entdeckte lieb gewordene Motive im Original, alle waren begeistert.

Auch wenn für manchen Teilnehmer dieser Besuch viel Kraft abverlangte machte die Freude über das Erlebnis alles wieder wett. Die obligatorische Frage bei der Heimreise lautete wie immer, „Und was machen wir als Nächstes?“
Ulrike Elsner

Ein Fest für die Sinne

Möchten Sie gerne:

Meeresrauschen hören?

Seifenblasen hinterher träumen?

Die Füsse in duftigen Wassern kühlen und

in einem Ringelblumenbad plätschern?

Kühle Gaumenfreuden – Glace,Säfte…..….



Dann kommen Sie doch heute
raus in die Sonne.


Sitzplatz 2. Stock
Ab 15 Uhr

Therapiehund Louis erhält Verstärkung

Louis

Unser Therapiehund Louis erhält Verstärkung. Mit Harris kommt ein weiterer Hund zum Einsatz. Die beiden haben sich schon kennen gelernt und den ersten Einsatz gemeinsam absolviert. Es zeigte sich, dass die beiden ein sehr gutes Gespann abgeben und sich gut in ihren Fähigkeiten ergänzen. So können wir in Zukufnt sogar ein Hundeteam anbieten. Lesen Sie dazu auch den Artikel in der der Zeitschrift DOG Therapiehunde Schweiz.

Harris

Damit sind wir in unserer Gegend eine grosse Ausnahme. Geplant sind gemeinsame Gruppenangebote, aber auch Einzelbesuche der Hunde. Die beiden Frauen, Claudia Dellapina mit Louis und Beatrice Bürgin mit Harris, sind ausgebildete Therapiehundeführerinnen. Frau Dellapina besucht zur Zeit noch eine Weiterbildung "Einsatz von Therapiehunden speziell bei dementiell veränderten Menschen".

Wir freuen uns, dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern dieses wunderbare Angebot machen können.

Druckbare Version